08.11.2016

Impulse zur "Trennung mit Kultur"

Rückblick Experten-Veranstaltung

„Mitarbeiter sollten etwa alle zehn Jahre das Unternehmen wechseln“ – dieser provokante Vorschlag eines der Diskutanten verdeutlicht recht gut die lebhafte Diskussion auf der diesjährigen CONSULT-Veranstaltung „Trennung mit Kultur“.

Während die Frage, wie man die Veränderungsbereitschaft sowohl auf der persönlichen wie strukturellen Ebene fördern kann und bis zu welchem Punkt dies überhaupt vorteilhaft für das Unternehmen ist, kontrovers diskutiert wurde, herrschte große Einmütigkeit bezüglich der Bedeutung einer guten „Trennungskultur“.

Von allen Seiten wurde bekräftigt, dass „Trennungskultur“ im Sinne eines fairen Umgangs miteinander Teil der Unternehmenskultur sein sollte. „Trennungskultur“ als immerwährende Aufgabe verstanden heißt, auch und gerade in Krisenzeiten dieselben Regeln des Miteinanders, Wertevorstellungen und kulturfördernden Elemente aufrecht zu erhalten, die auch sonst im betrieblichen Alltag die Kultur des Unternehmens kennzeichnen.

Gleichwohl herrschte Einigkeit, dass der Umgang mit Trennung spezifische Kenntnisse und Skills erfordert, die von Führungskräften und Personalverantwortlichen erlernt werden sollten – idealerweise nicht erst in Krisenzeiten, sondern bereits mit dem Karrierestart in einer Führungsposition. So entstand denn auch die Idee, zentrale Kompetenzen und Fähigkeiten, die zu einer professionellen Bewältigung von Trennungsprozessen erforderlich sind, z. B. in PE-Programme von Führungskräften und Personalern einfließen zu lassen.

Welche Themenfelder hierfür relevant sind verdeutlichen gut die „Acht Elemente der Trennungskultur“ (rechts als Bild) von Dr. Andrzejewski, dem Keynote-Speaker dieser Veranstaltung.